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Regimentsgeschichte von 1672 bis 1902 |
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Bei den mannigfachen Verwendungen, wie sie eben die zeitgemäß sich entwickelnde Kriegsführung erforderte, hat sich das Regiment durch unerschütterliche Treue, heroischen Mut, standhafte Ausdauer und musterhafte Disziplin glänzend ausgezeichnet, so dass es einen guten Teil zum Ruhm der österreichischen Kavallerie beitrug und sich in den Reihen derselben einen hervorragenden Namen erworben hat. Es hat in 82 Kriegsjahren (ohne 1. Weltkrieg) 132 Schlachten und Gefechte mitgemacht. Die Errichtung des Regiments erfolgte am 2. Dezember 1672, kraft Beschluss Seiner Majestät Kaiser Leopold I als Kürassier-Regiment durch den Feldobersten Christoph-Wilhelm von Harrant, Freiherrn von Palschütz und Weseritz. Nach seiner Errichtung wurde das Regiment nach Eger verlegt. Die wichtigsten Schlachten und Gefechte, welche das Regiment mitgemacht hat, sind:
Besonders ausgezeichnet hat sich das Regiment am 23. April 1809 bei Regensburg. Es erhielt dafür zur Erinnerung von Ihrer Majestät der Kaiserin Marie Louise prachtvolle Standartenbänder mit der Devise "Immer so wie bei Regensburg". Diese Devise ist bis heute der Wahlspruch des Regiments. Seine kaiserliche Hoheit Generalissimus Erzherzog Carl würdigte das Regiment mit Armeebefehl vom 24. April 1809 durch die Worte: "Das Kronprinz Ferdinand - Kürassier - Regiment hat sich am 23. April mit Ruhm bedeckt." Ebenso erntete das Regiment unvergänglichen Ruhm am 27. Juni 1866 bei Wysokow. Zum Andenken an jene Helden, welche für Gott, Kaiser und Vaterland ihr Leben gelassen haben, wurde am 27. Juni 1901 das Reiterdenkmal nahe Wysokow bei Nachod in besonders feierlicher Weise geweiht und enthüllt. Das Regiment erfreute sich der größten Wertschätzung höchster Persönlichkeiten, was die vielen Standartenbänder und Bandeliere bewiesen. Sehr oft hatte das Regiment die hohe Ehre, daß Mitglieder des allerhöchsten Herrscherhauses in den Reihen des Regiments verweilten oder als Mitglieder dem Regiment angehörten und zwar:
Im Juli und September wurde das Regiment von Seiner kaiserlichen Hoheit Erzherzog Carl besichtigt und dabei von Erzherzog Albrecht kommandiert. 1847 lag das Regiment in Wien in Garnison und hatte die Ehre, von Seiner kaiserlichen Hoheit Erzherzog Franz Joseph besucht zu werden. Am 4. Oktober 1848 begleitete das Regiment Seine Majestät Kaiser Ferdinand auf seiner Reise von Wien nach Ölmütz zur persönlichen Bedeckung. Am 23. August 1881 hatte das Regiment die Ehre, von Seiner kaiserlichen Majestät Franz Joseph besichtigt zu werden. Erzherzog Albrecht führte das Regiment als Oberstinhaber am Welser Exerzierplatz dem Kaiser vor. Seine Majestät geruhte dem Regiment die höchste Anerkennung auszusprechen. Erzherzog Albrecht zeichnete das Regiment als Oberstinhaber sehr oft mit seinem Besuch aus. Zum letzten Mal traf Erzherzog Albrecht am 24. Juli 1888 in Enns ein und besichtigte am 25. Juli das Regiment, speziell die 2. Eskadron unter dem Kommando Seiner kaiserlichen Hoheit Erzherzog Franz Ferdinand. Nach dem Ende der Besichtigung richtete Erzherzog Albrecht vor der Front des Regiments an die versammelten Offiziere und die Mannschaft folgende Worte: "Dragoner, ich war mit Euch zufrieden; ich weiß, es wird Euch freuen dies von mir zu hören; das Regiment war immer brav und Ihr werdet auch in Zukunft den alten Ruhm bewahren. Ich hoffe, daß Ihr Euch auch fernerhin als brave Kriegsleute Seiner Majestät bewähren werdet." Im Regiment haben sich den Maria-Theresien Orden erworben:
Nach dem Feldzug von 1866 wurden im Regiment mit Auszeichnungen beteilt: 12 Offiziere, darunter 1 Eiserner Kronen Orden mit Kriegsdekoration, 3 Militärverdienstkreuze mit Kriegsdekoration, 8 allerhöchste Anerkennungen. 61 Soldaten der Mannschaft und zwar 1 goldene Tapferkeitsmedaille, 10 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Klasse, 38 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse und 12 allerhöchste Belobungen. Inhaber des Regiments:
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